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dazu gehört auch:stift heiligenkreuz auf facebook jugendvigil in heiligenkreuzjugendvigil im kloster stiepeljugendvigil in oberschönenfeld


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</description><title>kreuzganggeschichten.</title><generator>Tumblr (3.0; @paterkilian)</generator><link>http://paterkilian.tumblr.com/</link><item><title>In Echt</title><description>&lt;p&gt;&lt;a class="tumblr_blog" href="http://jugendvigil.tumblr.com/post/52410176628/in-echt" target="_blank"&gt;jugendvigil&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Jugendvigilgeschichte vom 7. Juni 2013&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="column"&gt;
&lt;div class="layoutArea"&gt;
&lt;div class="column"&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;„Aber das können Sie doch nicht machen!“ – Nelleke war außer sich über das, was der Bischof ihr da eben gesagt hatte. „Das ist doch unsere Pfarrkirche, unser Zuhause!“&lt;br/&gt; Der Bischof schaute Nelleke traurig an, die vor seinem Schreibtisch auf einem Sessel saß. Er schätzte Nelleke sehr. Die beiden kannten sich schon seit fast 40 Jahren, lange bevor er Bischof von Roermond in den Niederlanden geworden war. Damals war er junger Pfarrer in der Pfarrkirche St. Pius X. in dem kleinen Städtchen Echt nahe der holländisch-deutschen Grenze geworden. Die Kirche war nach dem Krieg im Stil der 50er-Jahre ganz neu gebaut worden. Sie war vielleicht keine Schönheit, aber Nelleke und viele andere aus der Pfarre hatten ihre Pfarrkirche trotzdem sehr lieb gewonnen. So war die kleine Pfarre immer sehr lebendig gewesen. Nellekes Kinder waren dort getauft worden, sind in der Pius-Kirche zur Erstkommunion gegangen und auch gefirmt worden. Und wie viele Male hatte Nelleke das Kirchenjahr in St. Pius durchlebt: Advent, Weihnachten, Ostern, das ganze Jahr mit seinen Prozessionen und Festen, bis wieder der Advent kam. Schon früh hatte Nelleke sich mit viel Schwung in der Pfarre engagiert, so dass die Leute in der Pfarrei und darüber hinaus sie bald liebevoll „Frau Pius“ nannten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;„Nelleke, es tut mir leid, aber es gibt keine andere Lösung.“, meinte der Bischof. „Es werden immer weniger Gläubige in meiner Diözese, und die Zahl der Priester sinkt auch. Der Unterhalt für die vielen Pfarrkirchen, auch für St. Pius, frisst uns finanziell auf.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Nelleke saß wie ein Häuflein Elend vor ihm, mit Tränen in den Augen, und schüttelte nur den Kopf. Beiden waren über den letzten Jahren die Haare grau geworden.&lt;br/&gt; „Zu Pfingsten wird die letzte Heilige Messe in St. Pius gefeiert. Ich habe mit dem Pfarrer schon alles besprochen. Am Abend des Pfingstsonntags gibt es noch eine Andacht, dann wird das Ewige Licht gelöscht und der Tabernakel geleert. Wenn dann alles weitere abgewickelt ist, wird die Kirche abgerissen.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Nelleke schlug sich die Hände vor das Gesicht. Das war einer der schmerzlichsten Tage ihres Lebens. Als sie wieder zuhause in Echt war, empfand sie jede Heilige Messe in „ihrer“ Pfarrkirche, jeden Rosenkranz als einen Schritt näher zur Schließung. Manchmal fragte sie sich, was das wohl für ein trauriges Pfingstfest werden würde. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Und Pfingsten kam viel schneller als es Nelleke und den anderen aus der Pfarre lieb war. Als dann der Pfarrer am Abend des Pfingstsonntags wie geplant nach der Andacht den Tabernakel öffnete, das ewige Licht ausblies und das Allerheiligste, begleitet von Ministranten und Gläubigen in einer Prozession mit Kerzen und Glocken zu Fuß in jene Pfarrkirche trug, zu der die ehemalige Pfarrei St. Pius nun gehörte, blieb Nelleke allein in der leeren Kirche zurück und konnte nicht aufhören zu weinen. Aus, vorbei – nie wieder eine Heilige Messe in St. Pius. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Trotzdem war klar, dass Nelleke bei der nun anstehenden Auflösung der Pfarrkirche mithelfen würde. Alles musste ja raus, bevor die Kirche abgerissen werden konnte. So begann kurz danach die Arbeit. Nelleke rief einige Pfarren in der Umgebung an, aber die meisten hatten kein Interesse am Inventar. Viele Pfarren standen ja selber vor dem Problem, dass die Gläubigen immer weniger wurden, manche sagten sogar: „Wir sind nächstes Jahr selber dran mit der Schließung.“ – Es war zum Verzweifeln. Brach denn wirklich alles zusammen?! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Nelleke schaute auf den Abreißkalender, der im ehemaligen Pfarrbüro hing. Für jeden Tag war dort ein Bibelspruch aufgedruckt. Sie ging hin, riss das Kalenderblatt vom Vortag ab und las den Bibelspruch für den heutigen Tag. Dort stand:&lt;br/&gt; „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ (Joh 12,24)&lt;br/&gt; Sie dachte ein wenig darüber nach, und noch am selben Abend hatte Nelleke eine Idee. „St. Pius wird reiche Frucht bringen, da bin ich mir sicher!“ – Sie knipste die Lampe neben ihrem Bett aus und schlief bald ein.&lt;br/&gt; Die anderen im Büro waren am nächsten Tag bass erstaunt über den Eifer und die Freude, mit der ihre „Frau Pius“ plötzlich arbeitete und ihnen ihren Plan erklärte. Und ab diesem Tag fügte sich wirklich eines zum anderen. Man erwischte die richtigen Personen am Telefon und per e-mail, und so waren innerhalb weniger Wochen dankbare Abnehmer für den Tabernakel, das Kreuz, den schweren Marmor-Altar, für die Kirchenbänke, für die Messgewänder und Kelche und Kerzenständer gefunden, bei einigen Sachen musste nur der Transport noch organisiert werden.&lt;br/&gt; Vor ein paar Monaten war Nelleke hier in Heiligenkreuz und hat mir diese Geschichte erzählt. Sie strahlte mich mit Tränen in den Augen an und sagte: „Jetzt habe ich endlich begriffen, dass die Kirche lebt und dass sie die ganze Welt umspannt!“&lt;br/&gt; Sie zeigte Fotos: „Hier ist ein junger Mann aus Argentinien. Er kommt aus einer ganz armen und kinderreichen Familie. Im Dezember ist er zum Priester geweiht worden. Unser alter Kelch aus der Pfarrkirche ist sein Primizkelch geworden.&lt;/span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;img alt="image" src="http://media.tumblr.com/55fb10ab56a456ab71f1b542a2bc504b/tumblr_inline_mo1mz3WIiZ1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Und hier!“ Sie zeigte mir ein anderes Foto mit strahlenden Ordensschwestern darauf. „Unser Kreuz &lt;/span&gt;&lt;span&gt;und die Bilder aus der Sakristei sind jetzt in einem Kloster in Brasilien.“ – Als nächstes zeigte sie ein Foto von einer neugebauten Kirche: „Diese Kirche steht in Litauen, und dorthin sollen unsere Kirchenbänke, der Altar und der Tabernakel kommen – und vielleicht auch die Glocken. Wenn ich wieder zuhause bin, muss ich mich um den Transport kümmern, aber das wird sicher klappen.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;img alt="image" src="http://media.tumblr.com/43b6f224f210f7a87266c2ffeefcce8d/tumblr_inline_mo1n0hbF2f1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="page" title="Page 3"&gt;
&lt;div class="layoutArea"&gt;
&lt;div class="column"&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Alles, was zur Pfarrkirche St. Pius im niederländischen Echt gehörte, vom kleinsten Kelchtuch bis zur größten Glocke, wird nun auf der ganzen Welt verteilt und weiter verwendet. Immer wieder bekommt Nelleke inzwischen Post mit Fotos von dankbaren Gläubigen aus aller Herren Länder. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;„Wissen Sie, Pater Kilian, meine Pfarrkirche St. Pius ist gestorben. Das ist für mich immer noch schlimm und traurig. Aber gleichzeitig sehe ich auf diesen Fotos die frohen und dankbaren Gesichter der Menschen, und dann weiß ich: Alles aus unserer Pfarre St. Pius in Echt hat der Heilige Geist wie die Samen einer Pusteblume in die ganze Welt getragen – und jetzt bringt dieser Samen reiche Frucht.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Zum Schluss zeigte sie mir das Foto von einer Bronzeplakette, auf der der heilige Papst Pius X. abgebildet ist.&lt;br/&gt; „Die hing über der Tür unserer Pfarrkirche.“, erklärte sie. „Ich weiß nicht, wie oft ich darunter durchgegangen bin.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;„Und wohin wurde diese Plakette geschickt?“, fragte ich.&lt;br/&gt; „Die wollte niemand haben“, erklärte sie mir. „Aber als ich vor einigen Wochen Geburtstag hatte, kam der Pfarrer mit einem großen Paket zu mir und meinte: ‚Das ist für Sie.‘ – Darin war die Bronzeplakette aus der Kirche.“&lt;br/&gt; Nelleke strahlte mich an: „St. Pius ist nun in alle Welt verteilt. Aber ich freue mich, dass der Pfarrpatron selber dann doch bei uns in Echt bleiben wollte.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;___________________________&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;HERR JESUS,&lt;br/&gt; wer in dir bleibt, bringt reiche Frucht!&lt;br/&gt; Hilf uns, dass das gelingt!&lt;br/&gt; Bleib bei uns Herr, denn es will bald Abend werden! Amen.&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Heiliger Papst Pius X. – bitte für uns! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Einen herzlichen Dank an Nelleke, die mir erlaubt hat, diese Geschichte frei nachzuerzählen!&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/52410253286</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/52410253286</guid><pubDate>Sat, 08 Jun 2013 00:15:36 +0200</pubDate></item><item><title>just one of these days to...</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/18547c870fdbedcb65c8a3bbe059b74e/tumblr_mn7py1thRN1rvx4efo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;just one of these days to say&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;THAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANK YOU!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/51083269513</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/51083269513</guid><pubDate>Wed, 22 May 2013 20:27:37 +0200</pubDate><category>today</category><category>today was a good day</category><category>jesus</category><category>maria</category><category>rosary</category></item><item><title>Leben in Fülle - Predigt im Konventamt am Pfingstmontag 2013</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Gelobt sei Jesus Christus! – (In Ewigkeit. Amen.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;Venerabilis Pater Prior,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Venerabilis Pater Subprior,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;hochwürdige und ehrwürdige, liebe Mitbrüder,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;liebe Schwestern und Brüder im Herrn!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Am Tag nach Pfingsten hallt in unserer Stiftskirche und im ganzen Erdkreis noch jener Flehruf der Kirche wider, die den Geist des Herrn, den Beistand, den Tröster, der uns neues Leben gibt, am Pfingstfest herabgerufen hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Wo Gottes Geist einkehrt, da ist wahrlich das Leben in Fülle. Dort ist dieser Friede, der alles Verstehen übersteigt (Phil 4,7). &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Er stellt sich ein, wenn sich die Sehnsucht nach diesem Frieden von Gott her erfüllt, wenn diese Sehnsucht im besten Sinne befriedet, und ich will auch sagen: befriedigt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Liebe Schwestern und Brüder, wie sehr sehnen wir uns nach diesem Frieden, nach dem Ruhen an der Brust des Herrn, in seinem Herzen. Aber wir müssen diesen Frieden suchen, ihm nachjagen (Ps 34,15). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Auf dieser Jagd gibt es oft so erschreckend naheliegende Maßnahmen, die uns diesen Frieden versprechen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Doch es sind meistens hinterhältige Fallen! Sie locken uns an und spielen gekonnt auf der Klaviatur unserer Sinnlichkeit, unserer Bedürfnisse – unserer Sehnsüchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Aber diese Maßnahmen geben keinen Frieden, sie gaukeln uns allzu oft vor: &lt;u&gt;nur&lt;/u&gt; und &lt;u&gt;genau das&lt;/u&gt; ist es, was dir zur Zufriedenheit, zu deinem Frieden noch fehlt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Viele dieser verlockenden Maßnahmen kommen vom Vater der Lüge, der ein Mörder von Anfang an ist (Joh 8,44), und er spielt sich dann auch noch als Ankläger unserer Brüder (Offb 12,10) auf. Er klagt uns Tag und Nacht an, und am Ende klagen wir uns selber an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Aber, liebe Mitbrüder, liebe Schwestern und Brüder, wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz (1 Joh 3,20).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Und der eigentliche Ankläger ist gestürzt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Das ist unser Halt, unser Trost!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Denn“, so haben wir heute im Evangelium gehört, „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3,17).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Der Ankläger, er hat am Ende keinen Platz im kommenden Gericht. Er ist gestürzt! Es wird schlicht und einfach die Wahrheit unseres Lebens sein, die uns in dieser Begegnung mit dem Herrn so vor Augen steht, dass ein Ankläger gar nichts zur Sache tut. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es wird nicht um ein Schachern und Verhandeln gehen, nicht um kluge Argumentationen und raffinierte Beweisführungen, nicht darum, das Beste rauszuholen. Nein, es geht um die &lt;u&gt;Wahrheit&lt;/u&gt;, die siegen wird, weil sie in der barmherzigen Liebe unseres Gottes (vgl. Lk 1,78) geborgen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Wie Petrus stehen wir dann vielleicht ein bisschen beschämt und unbeholfen da und sagen: „Ja Herr, du weißt alles von mir.“ (Joh 21,15)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Du kennst mein Leben, meine Sehnsucht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Du kennst mein Verlangen, und du weißt um mein armseliges Versagen an so vielen Stationen meines Lebensweges, manchmal an den Stationen eines einzigen Tages. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Wenn wir also das Licht mehr lieben als die Finsternis, können und dürfen wir uns nicht verstecken. Und wir brauchen es ja auch gar nicht! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Liebe Schwestern und Brüder, wir sind im Licht zuhause, ja: wir sind Kinder des Lichts (Eph 5,8)! Hören wir nicht auf, und vergessen wir nie, dafür zu danken!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Von hier aus, von diesem Dienstposten der Verkündigung, der mir seit kurzer Zeit erst anvertraut ist, will ich, erfasst vom pfingstlichen Feuer, nicht nur dem Herrn, sondern auch euch danken, liebe Mitbrüder, liebe Obere! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Dafür, dass ihr euch in allen Widrigkeiten, mit denen ja täglich jeder einzelne von uns zu kämpfen hat, aufbauen lasst, zu dieser, zu solch einer Gemeinschaft! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es ist wahrlich ein Haus aus lebendigen Steinen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;In allem Ringen des klösterlichen Lebens ist dies ein Haus, in dem ich selbst und viele andere Heilung und Trost, Beistand und das Leben in Fülle gefunden haben und finden – oder wenigstens einen Vorgeschmack, eine Ahnung davon bekommen, was das bedeutet: Leben in Fülle. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es ist der Herr selber, der dieses Haus baut. Und dazu gehören auch Sie alle, Freunde, Gäste und Besucher des Klosters! Die Treuen und Altbekannten, und auch die, die das erste Mal hier sind. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Die Frommen, die Zweifelnden, die Suchenden: Ja, auch Sie haben einen Platz in diesem Haus: Patent portae – magis cor! Unsere Türen stehen offen, aber mehr noch unser Herz!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es ist kein anderer als der Heilige Geist, die Liebe Gottes, die uns in diesem Haus zusammen geführt hat und zusammen hält, die das Haus wachsen lässt. Eine Liebe, die sich verschenken und ausbreiten will. Sie will unsere Herzen erobern. Die Liebe Gottes will bei uns, in uns, in dir und in mir wohnen – Gott sehnt sich nach der Einheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Vergangene Woche war ich zu einer Familienfeier in meiner alten Heimat in Hessen. Wenn ich dort, in der Familie oder dann auch im Freundeskreis lang verheiratete Ehepaare erlebe – und Gott sei Dank: ich kann sie dort erleben! – dann kann ich oft nur staunen: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Über dieses Geheimnis der Liebe und der großen Nähe, die über Jahrzehnte, über ein ganzes Leben hinweg zwischen zwei Menschen gewachsen ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Aber gerade weil sich dort zwei Herzen so gut kennen, sich so nahe sind, dass sie wirklich „ein Fleisch“, eine Einheit werden, sich gegenseitig in Liebe tragen und ertragen – gerade wegen dieser engen Verbindung fügen sie sich gegenseitig oft auch so tiefe Verletzungen zu. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Ein tiefes Geheimnis“ (Eph 5,32)!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Und so stehen auch wir in der Gefahr, liebe Mitbrüder, in dieser Nähe und Verbundenheit die Einheit des mystischen Leibes der Kirche und auch des Klosters als &lt;em&gt;ecclesiola&lt;/em&gt;, als Kirche im Kleinen, durch die gegenseitigen Verletzungen zu gefährden! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es sind die messerscharfen Kanten unserer eigenen inneren Gebrochenheit, an denen wir uns gegenseitig verletzen, wenn die Herzen näher aneinander rücken, wenn das Zerbrochene wieder zu jener Einheit strebt, in die Gott selbst uns führen will. Wenn lebendige Steine dicht gebaut und fest gefügt werden zum himmlischen Jerusalem. (Ps 122,3)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Gerade auf dem Weg des klösterlichen Lebens lernen wir uns selbst und den Bruder im Lauf der Jahre immer besser kennen. Wir lernen sozusagen die Stellen auszumachen, auf die das Lindenblatt gefallen ist; dort wo der Bruder verletzbar ist, wo er verwundbar ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Wir alle, liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitbrüder, sind mit unserem ganzen Dasein, mit Leib und Seele, Teil dieser Einheit – jener, die uns schon jetzt gegeben ist; und jener, die noch aussteht, wenn alles vollendet wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Wir sind alle verletzt: Zeigen wir dem Herrn unsere Wunden, damit sie heilen können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Sprechen wir an geeignetem Ort aus – im Gebet, in der Anbetung, in der Beichte, im Gespräch mit einem guten Freund – wie und durch was oder wen diese Wunden zustande gekommen sind. Und haben wir keine Angst vor den Tränen! Weder vor den eigenen, noch vor denen des anderen! Wem sie geschenkt sind – besonders wem sie wieder geschenkt sind, der weiß wahrlich um die reinigende Gnade der Tränen. – Experto credite!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Segnen und beten wir für die, die uns mit ihren Worten, Taten und Werken verletzt haben. Bitten wir den Herrn um die Kraft, auch noch das Unverzeihliche verzeihen zu können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Zum Beispiel die Laster des anderen. Seine Unachtsamkeit, seine Härte, die Strenge, und all das, was ein verzerrter Ausdruck der tief greifenden Sehnsucht in jedem von uns ist. Aber erforschen wir auch unser Gewissen, denn „Tod und Leben“, so heißt es im Buch der Sprichwörter, „stehen in der Macht der Zunge“ (Spr 18,21). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Was kann man da anderes tun, als mit dem Psalm zu bitten: „Herr, stell eine Wache vor meinen Mund!“ (Ps 141,3).&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;Ja, Herr, sei du derjenige, der all mein Denken, mein Tun und Reden leitet. Lege mir dein Wort des Lebens ins Herz und auf die Zunge, damit ich meine von dir geschenkte Vollmacht nutze zum Aufbauen, und nicht zum Niederreißen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Liebe Mitbrüder, liebe Schwestern und Brüder! Gehen wir gemeinsam auf dieses Licht zu, denn so werden wir die Wahrheit – auch die Wahrheit über uns selbst – erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Sie ist es, die uns immer aufs Neue befreit (vgl. Joh 8,32), wenn wir sie bekennen; Wenn wir mit demütigem, zerknirschtem und zerschlagenem Herzen aussprechen können: So ist es, Herr! So steht es um mich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Und: „Herr, du weißt alles&amp;#160;; du weißt dass ich dich lieb habe“ (Joh 21,17).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Dann wird Christus selbst immer wieder in unsere Traurigkeit hinein sprechen: „Weide meine Schafe“ (ebd.), das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Übernimm mit Mut und im Glauben &lt;u&gt;die&lt;/u&gt; Aufgabe, die ich für dich habe! Schau von dir selbst weg, und lerne von mir, was liebevolle Hingabe bedeutet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Da zu sein für Gott, für sein Reich, und für den anderen. Verschenke dich, lass dich los, und du wirst dich selbst gewinnen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Du wirst den Frieden gewinnen, den du dir selbst nicht geben kannst, den dir keine Sache dieser Welt geben kann – der Friede, der alles Verstehen übersteigt“ (Phil 4,7). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Dieser Friede ist allein in Christus, dem Auferstandenen, in seinem Herz zu finden. Vom Kreuz her sucht er geduldig und voller Sehnsucht mit seinen offenen Augen Blickkontakt mit deinem, mit meinem Herzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Bitten wir im Marienmonat Mai die Muttergottes, dass sie uns hilft, diesen Blick des Herrn zu erwidern, uns von ihm treffen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Denn in seinem Blick schenkt er uns Erkenntnis, spendet Trost und Leben in Fülle, und er spricht uns in Herz: Der Friede sei mit Euch! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Amen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/50897387078</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/50897387078</guid><pubDate>Mon, 20 May 2013 11:52:48 +0200</pubDate><category>predigt</category><category>jesus</category><category>heiligenkreuz</category><category>stift heiligenkreuz</category><category>zisterzienser</category></item><item><title>Maria mit dem Kinde lieb...</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;uns allen deinen Segen gib!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Diakonenweihe kommen natürlich auch neue Dienste auf mich zu. So durfte ich in unserer Pfarre Alland die &lt;strong&gt;Maiandacht am Föhrenwald&lt;/strong&gt; halten. Wir waren fast 50 Personen, die sich bei ziemlichem Wind, aber ansonsten trockenem und warmem Wetter am Abend unter dem Schutzmantel der Muttergottes versammelt hatten, gesungen und gebetet haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/9af64f9b5df1b8a6d1fa4999c8a450af/tumblr_inline_mmxjrcgpZT1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Foto: G. Köpf)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch das ist ganz katholisch: Nach der Andacht wird zusammen gefeiert - alles im richtigen Maß! Mit Essen und Trinken, deftig und süß - mit Limonade, Wein, Bier, und mit hausgemachtem Nußlikör. Danke an all die lieben Leute aus der Pfarre, die das so wunderbar organisiert und mitgestaltet haben, Dank an alle die da waren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danket dem Herrn, er ist gütig. Halleluja!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/50638250440</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/50638250440</guid><pubDate>Fri, 17 May 2013 08:44:21 +0200</pubDate><category>maiandacht</category><category>maria</category><category>party</category></item><item><title>familienbesuche</title><description>&lt;p&gt;eigentlich ist es ja im kloster am schönsten. es ist ja das &amp;#8220;himmlische jerusalem&amp;#8221;, der himmel auf erden&amp;#8230;  (aber es gibt genügend gelegenheiten, bei denen man merkt, dass man noch nicht im himmel ist).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;trotzdem ist es immer auch schön, wenn man z.b. die familie besucht. so kürzlich wieder. und dann gibt es ein frohes wiedersehen mit vielen, manchmal fließen dabei auch ein paar freudentränchen, aber immer ist es schön zu merken: man ist willkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/99cdb241a1addddbf72ebb0b721ef813/tumblr_inline_mmutd9q8Et1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;foto: besuch bei meinem onkel und meiner tante in berstadt, die beide leidenschaftliche gärtner sind&amp;#8230;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/50512162626</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/50512162626</guid><pubDate>Wed, 15 May 2013 21:18:16 +0200</pubDate><category>visit</category><category>garden</category><category>home</category><category>zisterzienser</category></item><item><title>Gloria in excelsis Deo!
Die Enthüllung des Auferstehungskreuzes...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/Ibg9UsInOk0?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Gloria in excelsis Deo!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Enthüllung des Auferstehungskreuzes in der Stiftskirche während der Osternacht ist einer der tollsten Gänsehautmomente im ganzen Jahr. Seit Aschermittwoch war es mit einem roten Tuch verhüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nun schaut Er uns wieder an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit!”, spricht der Herr.&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/46759536804</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/46759536804</guid><pubDate>Sun, 31 Mar 2013 16:42:52 +0200</pubDate><category>jesus</category><category>Ostern</category><category>Easter</category><category>Gloria</category><category>stift heiligenkreuz</category></item><item><title>GAUDIUM MAGNUM: ALLELUIA!</title><description>&lt;p&gt;DOMINUS SURREXIT!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SURREXIT DOMINUS &lt;strong&gt;VERE,&lt;/strong&gt; ALLELUIA!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/efa3bce181f9c96ef6bd66a017a81491/tumblr_inline_mkhlxhCocO1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;DER HERR IST AUFERSTANDEN!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ER IST &lt;strong&gt;WAHRHAFT&lt;/strong&gt; AUFERSTANDEN! HALLELUJA!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/46712978283</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/46712978283</guid><pubDate>Sun, 31 Mar 2013 01:01:19 +0100</pubDate><category>jesus</category><category>halleluja</category><category>ostern</category><category>easter</category><category>god</category></item><item><title>INCIPIT SACRUM TRIDUUM</title><description>&lt;p&gt;Am Gründonnerstag hat mit der Messe vom Letzen Abendmahl das Heilige Triduum begonnen, die höchsten Feiertage der Christenheit. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Heiligen Messe am Gründonnerstag werden die Altare und alle Kerzen und Blumen abgeräumt. Dazu stehen immer zwei Mitbrüder im Altarraum und singen im Klageton den Psalm 21(22), den Christus sterbend am Kreuz gebetet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/472102af33ffee135ea5a4901ae6b7a1/tumblr_inline_mkevf038dC1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/46578084910</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/46578084910</guid><pubDate>Fri, 29 Mar 2013 08:29:10 +0100</pubDate><category>easter</category><category>holy thursday</category><category>catholic</category><category>Jesus</category><category>Gründonnerstag</category><category>Kirche</category><category>stift heiligenkreuz</category></item><item><title>GAUDIUM MAGNUM: HABEMUS PAPAM!</title><description>&lt;p&gt;QUI NOMEN SIBI IMPOSUIT: FRANCISCUM.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="image" src="http://media.tumblr.com/fa89bccdb3a7d1abba945eff69021185/tumblr_inline_mjm97tYDtO1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Foto (c) &lt;a href="http://www.kath.net" target="_blank"&gt;www.kath.net&lt;/a&gt; / romereports.com&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hurra! In großer Freude - eine gute erste Nacht als Papst der Heiligen katholischen und apostolischen Kirche! Wir beten für Sie!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/45288180371</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/45288180371</guid><pubDate>Wed, 13 Mar 2013 21:38:00 +0100</pubDate><category>pope</category><category>conclave</category><category>church</category><category>catholic</category></item><item><title>An Tagen wie diesen…
bin ich heilfroh und dankbar,...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/gkBcSQX51cs?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;An Tagen wie diesen…&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bin ich heilfroh und dankbar, katholisch zu sein. Das ganze Jahr über motzt, schimpft, krittelt alles, was in der Welt krakeelen kann, an der Kirche herum. Aber wenn ein neuer Papst gewählt wird, schaut die Welt gebannt auf ein Ofenrohr im Vatikan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beten wir für die Kirche, die Kardinäle und den kommenden Papst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veni, Sancte Spiritus!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/45205505981</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/45205505981</guid><pubDate>Tue, 12 Mar 2013 20:30:25 +0100</pubDate><category>conclave</category><category>pope</category><category>church</category><category>catholic</category></item><item><title>Nachdem ich heute vormittag meine Diplomarbeit im Rektorat...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/9E2pZ1kmMlI?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Nachdem ich heute vormittag meine Diplomarbeit im Rektorat losgeworden bin, kommt hier nun wieder Nachschub vom Monastic Channel. Einfach auf “Vollbild” schalten, hingucken und zuhören!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/44628788408</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/44628788408</guid><pubDate>Tue, 05 Mar 2013 15:41:31 +0100</pubDate><category>johannes</category><category>video</category><category>Black and White</category><category>Kloster</category><category>heiligenkreuz</category></item><item><title>Dreizehn Jahre - JuVi-Geschichte vom 1. März 2013</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Steigen Sie in das Auto, los!“ – Einer von den beiden Mitarbeitern des Ministeriums für Innere Sicherheit hatte Franz’ rechten Arm fest gepackt und ihn hinter dem Rücken verdreht. „Wo bringen Sie mich hin?“, fragte Franz. „Schnauze!“, bellte der Mann zurück. Dann drückte er Franz’ Kopf fest nach unten und schob ihn in das Auto hinein, auf die Rücksitzbank. „Halten Sie die Hände nebeneinander vor dem Bauch zusammen! So!“ – Er machte es ihm vor. Franz tat, was der Mann sagte, und in Windeseile rastete ein Paar Handschellen über seinen Handgelenken ein. Der Mann sah Franz an und sagte: „Wir wissen, dass Sie in terroristische Seilschaften verwickelt sind!“ – Noch bevor Franz etwas sagen konnte, knallte der Mann von außen die Autotür zu, ging um das Auto herum und setzte sich auf den Fahrersitz, neben seinen Kollegen, der auf dem Beifahrersitz saß. Franz’ Magen drehte sich. Er hatte nichts dabei außer den Kleidern, die er am Körper trug. Noch nicht einmal eine Jacke. Keiner seiner Freunde und Kollegen wusste etwas von dieser – war es eine Entführung? Frühestens am nächsten Morgen würde jemand merken, dass irgendwas nicht stimmte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Wohin fahren wir?“ – Die beiden Männer gaben keine Antwort. „Aber ich bin kein Verbrecher!“ – Der Beifahrer drehte sich um, blickte ihm einige Sekunden fest in die Augen und sagte: „Sie halten jetzt ihren Mund und reden erst wieder, wenn Sie gefragt werden, klar? Sonst können wir nämlich auch anders. Genießen Sie lieber die Aussicht, damit ist es nämlich bald vorbei!“ – Franz sank der Mut. Er schaute aus dem Fenster, mit Tränen in den Augen. Alles, was er dort sah, war ihm bekannt, und doch endlos weit entfernt: Die Stadt, die Dörfer, durch die sie bald kamen, die schöne Landschaft mit den Bergen auf der einen und dem Strand auf der anderen Seite. Sie fuhren Richtung Norden. Seine Gedanken kreisten. „Warum? Was wird jetzt? Mit mir – und mit meiner Herde?“ –&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Seit acht Jahren war Franz nun Bischof. Alles schien so gut zu laufen in seiner Diözese, er liebte die Menschen und die Seelsorge. Er konnte begeistern, und so Vieles hatte er schon angeleiert – Wallfahrten, Anbetungsnächte, Jugendgruppen, das Priesterseminar, eine Schule, Bibelkreise und und und. Und die Menschen seiner Diözese ließen sich von seinem Feuer anstecken und zogen mit. Und jetzt? Wie würde alles weiter gehen, wenn er mir nichts, dir nichts von heute auf morgen einfach verschwindet? Was wird mit ihm geschehen? – „Gott, warum lässt du das zu?“, flüsterte er, und begann zu beten Irgendwann schlief er ein, voller Unruhe und innerer Qual.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Als am nächsten Tag langsam klar wurde, dass irgendwas nicht in Ordnung war, brachen einige seiner Mitarbeiter die Tür zur Bischofswohnung auf. Alles wirkte wie immer, nichts sah nach einem Aufbruch aus. In der Spüle war noch das Spülwasser, daneben lagen die abgestreiften Gummihandschuhe. „Sogar seine Jacke hängt noch in der Garderobe.“, sagte Pater Thomas, sein Sekretär. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Das war der Anfang eines langen und schweren Weges, den Bischof Franz-Xaver Nguyen Van Thuân vor sich hatte, als er von der kommunistischen Regierung in Vietnam 1975 gefangen genommen wurde. Kurz vorher war er zum Erzbischof-Koadjutor von Saigon ernannt worden, d.h. in dem Moment, wo der aktuelle Erzbischof von Saigon starb, wäre er automatisch der neue Erzbischof gewesen. Und das stank den Kommunisten gewaltig, wie überhaupt das ganze Katholikenpack. Also wollten sie den „Feind“ unschädlich machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Dreizehn Jahre hielten ihn die Kommunisten schließlich in brutaler Gefangenschaft, versuchten ihm in Umerziehungslagern und mit Folter seinen christlichen Glauben und sein Priestertum auszutreiben. Neun Jahre davon verbrachte Bischof Van Thuân in strenger Isolationshaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Er erzählt: „Als ich mich in Isolationshaft befand, beaufsichtigten mich fünf Wächter; sie wechselten sich ab, zwei waren immer bei mir. Ihre Vorgesetzten hatten zu ihnen gesagt: „Alle zwei Wochen tauschen wir die jeweilige Gruppe gegen eine andere aus, damit ihr von diesem gefährlichen Bischof nicht ‚verdorben’ werdet.“ – Später haben sie entschieden: „Wir tauschen euch nicht mehr aus, sonst verdirbt dieser Bischof alle Polizisten!“ – Die Polizisten hatten sich durch ihren Wachdienst bei dem Bischof vom Kommunismus zum Katholizismus bekehrt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Mit dem Vorsatz, die Liebe Jesu, die der Bischof in seinem Herzen hatte, mit ganzer Hingabe auch an seine Wächter weiterzugeben, begann er damit, ihnen von seinen Auslandsreisen zu erzählen. Von Rom, Kanada, den Philippinen und den Begegnungen mit den Menschen dort. Anfangs versuchten die Männer ihn zu ignorieren, aber sie hörten natürlich doch zu, und irgendwann wurden sie neugierig. Sie begannen, ihm regelrecht Löcher in den Bauch zu fragen. Und dann wollten sie Fremdsprachen lernen – und so wurden sie von den strengen Aufpassern zu seinen Schülern, lernten bei ihrem Gefangenen ein wenig Englisch und Französisch. Getarnt als Medizin für den Magen wurde ihm Messwein in die Haft geschmuggelt, und in einer Krücke versteckt sogar Hostien. So feierte er jeden Tag heimlich die Heilige Messe, mit drei Tropfen Wein und einem Tropfen Wasser. Der Kelch – war seine hohle Hand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Mehrfach wurde Franz-Xaver Nguyen Van Thuân in andere Gefängnisse gebracht. Doch auch dort freundete er sich früher oder später mit den Wärtern an. Er betete für sie und versuchte sie ebenso zu lieben, wie der Herr die Menschen liebt. So gelang es ihm eines Tages beim Brennholz Sägen, heimlich ein kleines Holzkreuz herzustellen. Als der Wärter ihn erwischte und das Kreuz sah, schaute er solange weg, bis der Bischof es in seiner Hosentasche hatte verschwinden lassen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Als er wieder an einen anderen Ort verlegt wurde, konnte er dort nach einigem Zögern seinen Wächter dazu überreden, ihm ein Stück Elektrokabel und eine Zange zu bringen. Noch bevor die Wachschicht zu Ende war, hatte der Bischof dem Polizisten beigebracht, wie man mit einer Zange und einem Stück Kupferdraht eine Kette herstellen konnte. An diese Kupferkette hängte er dann sein Holzkreuz, das nun sein Bischofskreuz war – unter dem Hemd, und manchmal auch unter dem Kopfkissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="image" src="http://media.tumblr.com/687a5a26e4c547df24935e8b4d3aa0c0/tumblr_inline_mj061qGGAE1qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Franz-Xaver Kardinal Nguyen Van Thuân († 2002) mit der Kette, die er im Gefängnis gemacht hatte. (Foto: (c) catholicnewsagency.com)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Durch die Mithilfe von Papst Johannes Paul II. wurde Franz-Xaver Nguyen Van Thuân 1988 nach dreizehn Jahren in Gefangenschaft überraschend freigelassen. Dreizehn Jahre lang hatte keiner gewusst, wo er war, oder ob er überhaupt noch lebte. Nun war er frei, doch er musste sein Heimatland Vietnam sofort verlassen und ins Exil gehen. Papst Johannes Paul rief ihn nach Rom an die Kurie, wo er schließlich im Jahr 2001 zum Kardinal erhoben wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Ich glaube, er hätte bei einem Konklave bestimmt gute Chancen gehabt, Papst zu werden. Aber der Herr hat offenbar eingesehen, dass der kleine, große Bischof aus Vietnam in seinem Leben schon genug gelitten hatte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Franz-Xaver Kardinal Nguyen Van Thuân starb am 16. September 2002 in Rom im Alter von 74 Jahren an Krebs. Bis zuletzt trug er sein Bischofskreuz an der Kette, die er im Gefängnis aus einem Kupferkabel gemacht hatte. Der Seligsprechungsprozess wurde am 22. Oktober 2010 eröffnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;HERR JESUS,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;das Böse in der Welt tobt gegen dich und dein Wort,&lt;br/&gt;und gegen die, die es zu den Menschen bringen.&lt;br/&gt;Immer wieder sollen sie unschädlich gemacht werden,&lt;br/&gt;als wären sie hochgefährliche Staatsfeinde,&lt;br/&gt;so wie Paulus in Rom, oder wie Kardinal Van Thuân in Vietnam.&lt;br/&gt;Ja, dein Wort ist eine gefährliche Waffe,&lt;br/&gt;aber nur, wenn man auf der falschen Seite steht!&lt;br/&gt;Hilf uns, immer auf der richtigen Seite,&lt;br/&gt;an deiner Seite zu bleiben.&lt;br/&gt;Schenke deiner Kirche und allen Menschen nun einen neuen Papst, einen Hirten auf Erden nach deinem Herzen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Amen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Lesenswert:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;François Xavier Nguyen Van Thuân: Hoffnung, die uns trägt. Die Exerzitien des Papstes. Freiburg: Herder, 2012.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/44320260796</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/44320260796</guid><pubDate>Fri, 01 Mar 2013 23:23:00 +0100</pubDate><category>biographie</category><category>kardinal</category><category>van thuan</category><category>vietnam</category><category>jugendvigil</category></item><item><title>"François Xavier Nguyen Van Thuân: Hoffnungswege"</title><description>“François Xavier Nguyen Van Thuân: Hoffnungswege”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;p&gt;“Viele junge Menschen können nur lachen, wenn sie von Keuschheit hören, die sie als eine prähistorische Legende betrachten. Sie selber aber legen Wert auf einen keuschen Partner. Und wenn er oder sie dieser Erwartung nicht entspricht, reagieren manche mit brutalen Eifersuchtsszenen oder gar Selbstmord.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Sag nicht: ‘Ich muss sie (ihn) lieben. weil sie (er) mich so leidenschaftlich liebt!’ - Du musst zunächst dein Leben lieben. Was wirst du im Austausch für deine Seele erhalten?”&lt;/p&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/43876022493</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/43876022493</guid><pubDate>Sun, 24 Feb 2013 08:19:41 +0100</pubDate><category>chastity</category><category>keuschheit</category><category>zölibat</category><category>single</category><category>selbstmord</category><category>eifersucht</category></item><item><title>The Holy Spirit doesn’t go on holidays!
His Eminence...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/06UP2qHCxWg?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;The Holy Spirit doesn’t go on holidays!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;His Eminence Francis Cardinal Arinze on Pope Benedict’s decision to resign: “Maybe Pope Benedict is teaching us many more things than we realize!” - The Holy Spirit will give us a new “Servus Servorum Dei” before Easter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oremus pro ecclesia et pontifice!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/43008714518</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/43008714518</guid><pubDate>Wed, 13 Feb 2013 17:59:00 +0100</pubDate><category>pope</category><category>church</category><category>spirit</category></item><item><title>Zusammen mit meiner Diplomarbeit entstehen gerade wieder ein...</title><description>&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/55105879" width="400" height="300" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Zusammen mit meiner Diplomarbeit entstehen gerade wieder ein paar Videoclips zum Jahr des Glaubens. Hier ein kleiner “sneak preview”…&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/42507873041</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/42507873041</guid><pubDate>Thu, 07 Feb 2013 17:02:00 +0100</pubDate><category>sneak preview</category><category>video</category><category>faith</category><category>ocist</category></item><item><title>You know, even if days are sad sometimes, there are some things...</title><description>&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/26784202" width="400" height="300" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;You know, even if days are sad sometimes, there are some things we all have in common…&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/42344764525</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/42344764525</guid><pubDate>Tue, 05 Feb 2013 10:15:39 +0100</pubDate><category>sad</category><category>sad day</category><category>no</category><category>help</category></item><item><title>Ja, und: Amen.</title><description>&lt;p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/65179d07f15fdd933de73fa085a6ceb1/tumblr_inline_mhngvk52b41qz4rgp.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ja, und: Amen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Das könnte dir so passen.&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;Mir auch.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ja, Mann: Amen!&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/42189082617</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/42189082617</guid><pubDate>Sun, 03 Feb 2013 16:12:17 +0100</pubDate><category>amen</category><category>ja</category><category>mann</category></item><item><title>In die Wildnis - Jugendvigil vom 1. Februar 2013</title><description>&lt;p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Christopher McCandless stammte aus einer wohlhabenden Familie, die an der Ostküste der USA lebte. Er war sehr gescheit, hat die Schule und auch den Abschluss an der Universität von Atlanta, Georgia, mit lauter Einsern gemacht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Aber Chris war auch ein bisschen anders als andere. Während seine Mitstudenten am Wochenende Party machten, ist er mit einem Freund ins Stadtzentrum von Atlanta gefahren. Sie gaben ihr ganzes Geld für Cheeseburger aus, die sie dann an die Hungernden und Obdachlosen verteilt haben. Es hat ihn fast zur Verzweiflung gebracht, dass die Menschen in einem so reichen Land wie den USA es einfach hinnehmen, dass direkt neben ihnen Leute sind, die nichts zu Essen, kein Zuhause haben. „Sie machen einfach die Augen zu, damit sie ungestört ihre Parties feiern können. Aber das darf nicht sein.“, sagte er.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Doch das war nicht das Einzige: Chris war insgesamt so richtig angewidert von der Art und Weise, wie die Menschen miteinander umgehen: „Ich verstehe nicht, warum alle Menschen einfach so verdammt mies zueinander sind. Sich gegenseitig belügen, betrügen, einander weh tun und sich umbringen, statt einfach friedlich miteinander zu leben.“, schrieb er in sein Tagebuch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Der Groll, der da tief in ihm rumorte, hatte auch eine Wurzel in seiner Familie. Unter seinen Eltern schien an der Oberfläche alles glänzend, bürgerlich, wohlhabend, doch dahinter sah es anders aus. Emotionale Gewalt, Geschrei, Vorwürfe waren in der Familie an der Tagesordnung gewesen, seit Chris sich erinnern konnte. Nie durfte er etwas machen, als er kleiner war, zum Beispiel beim Grillen das Feuer anzünden, oder so. Immer sagte sein Vater rigoros: „Nein, geh weg, das ist nichts für dich!“, und wenn seine Mutter dann für Chris einsprang, ging das Gebrüll wieder los. So fühlte er sich in der Familie unverstanden und unterdrückt, und distanzierte sich innerlich immer mehr von seinen Eltern. Manchmal konnte man spüren, dass er seine Eltern und mit ihnen stellvertretend ihre ganze Lebensweise tief verachtete. Die einzige Freiheit, die er gewonnen hatte: Zwischen dem Haus seiner Eltern und seinem Studienort Atlanta lagen immerhin 1000 Kilometer. Über den Fortschritt im Studium musste Chris zuhause aber immer Rechenschaft abgeben, solange er noch nicht volljährig war, was in den USA mit 21 Jahren der Fall ist. Im Mai 1990 hat er sein Studium an der Uni abgeschlossen, und seine Eltern und seine jüngere Schwester feierten mit ihm den Studienabschluss in Atlanta. Als die Familie wieder weg war, war der Zeitpunkt gekommen, endgültig auszubrechen. Chris hatte seine Pflicht getan und brav das Studium gemacht. Inzwischen war er über 21, also volljährig. Jetzt war er seinen Eltern keine Rechenschaft mehr schuldig. Ohne etwas zu sagen, spendete er seine ganzen Ersparnisse, immerhin rund 24 Tausend Dollar, einer wohltätigen Organisation, die gegen den Hunger in der Welt kämpft. Geleitet von einer radikalen Sehnsucht nach so einer Art Ursprünglichkeitserfahrung des Menschen in der Natur, zog es ihn Richtung Westen. Er war zu Fuß oder per Anhalter unterwegs, war viel allein, las vor allem Bücher von Leo Tolstoi, Henry David Thoreau und Jack London. Und er traf alle möglichen Leute, die am Rande der Gesellschaft lebten. Hippies, Streuner, überdrehte europäische Touristen, die irgendwo in der Wildnis campten. Chris war immer freundlich, aber er war auch ganz anders als viele dieser „outcasts“. Sehr diszipliniert, immer mit großem Eifer dabei, fleißig, und eher verständnislos als aggressiv gegenüber der so genannten „zivilisierten Art zu leben“, mit ihrer Anbetung von Karriere, Geld und ohne den Blick für das Wesentliche und die Kürze des Lebens, das uns auf Erden geschenkt ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Ich glaube, Chris war vielleicht nicht unglücklich, aber innerlich doch ziemlich einsam. Irgendwie blieb er ein Fremder, obwohl er auf seiner Wanderschaft vielen Menschen begegnete, für die er zum Freund geworden ist. Und zu manchen hat er auch noch nach seiner Weiterreise Kontakt gehalten. Nur bei seiner Familie hat er sich nie wieder gemeldet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Im April 1992 hat sich Chris dann seinen ultimativen Traum erfüllt. Nach monatelangem Training, um körperlich fit zu sein, ist er nach Alaska getrampt, ganz in den Nordwesten Nordamerikas, nicht weit vom Polarkreis entfernt. Geradezu getrieben von dieser großen Sehnsucht, das wahre Leben zu finden, wollte er als Mensch allein in der Wildnis sein und überleben. So hat er sich ein wenig Reis, ein Jagdgewehr, etwas Ausrüstung und ein Buch über essbare Pflanzen und wilde Beeren besorgt und ist auf einem notdürftigen, der Wildnis überlassenen Weg tief in die unbewohnte Gegend nahe dem Mount McKinley hineingewandert. Dort fand er mitten im Niemandsland einen verlassenen Bus, der offenbar Jägern dann und wann als Unterschlupf diente und wo er sein Lager aufschlug.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Allerdings ist die Wildnis doch eine ziemlich brutale und nur wenig romantische Angelegenheit. Als Chris langsam merkte, dass es nur verhältnismäßig wenige Tiere gab, die er mit seinem Gewehr jagen und essen konnte, hatte er schon ziemlich stark abgenommen. Nach knapp vier Monaten wollte er die Wildnis wieder verlassen, aber durch die Schneeschmelze war sein Rückweg abgeschnitten: Der kleine Bach, den er im April überquert hatte, war zu einem großen, reißenden Strom geworden. Mit seinem ausgezehrten Körper hätte er eine Überquerung nicht überlebt. Also kämpfte er sich zurück zu seinem Bus. „Ich bin buchstäblich in der Wildnis gefangen.“, schrieb er in sein Tagebuch. „Es regnet seit Tagen. Ich bin einsam, habe Angst.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Als Chris dann Anfang August beim Beerensuchen noch aus Versehen giftige Beeren pflückte und aß, war sein Schicksal besiegelt. Irgendwann Mitte August 1992 ist der 24-Jährige an völliger Entkräftung gestorben. Zwei Wochen später hat dann ein Elchjäger zufällig Chris’ Leichnam in dem alten Bus gefunden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es ist eigentlich eine traurige Geschichte, aber einer der letzten Einträge in seinem Tagebuch hat mich tief bewegt, weil ich denke, dass Chris McCandless buchstäblich mit letzter Kraft zu dieser letzten, großen Einsicht gekommen ist. Er schrieb: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Happiness is only real when shared“, das heißt: „Glück ist erst dann vollkommen, wenn man es mit jemand anderem teilt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Und auf ein Stück Holz hatte er mit dem Messer geritzt: „Ich hatte ein glückliches Leben, und ich danke dem Herrn. Auf Wiedersehen, und möge Gott euch alle segnen!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; ______________________________&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;HERR JESUS,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;danke für all die Menschen,&lt;br/&gt;mit denen wir unser Glück teilen können,&lt;br/&gt;damit es vollkommen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Hilf uns, all denen zu verzeihen,&lt;br/&gt;mit denen manches nicht so gut läuft.&lt;br/&gt;Für sie zu beten, und auch für die Leute,&lt;br/&gt;die wie Chris aus der Geschichte,&lt;br/&gt;erst ganz am Schluss wirklich begreifen,&lt;br/&gt;dass es keiner von uns im Leben ganz alleine schafft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Gut, Herr, dass Du immer bei uns bist,&lt;br/&gt;alle Tage, bis zum Ende der Welt (Mt 28,20)!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Amen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Informationen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.christophermccandless.info" target="_blank"&gt;www.christophermccandless.info&lt;/a&gt;, Buch: „Into the wild“ von Jon Krakauer, verfilmt unter diesem Titel von Sean Penn (2007).&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/42040435292</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/42040435292</guid><pubDate>Fri, 01 Feb 2013 21:18:00 +0100</pubDate><category>McCandless</category><category>Into the wild</category><category>Jugendvigil</category><category>heiligenkreuz</category></item><item><title>Mit einer ganzen Menge Schnee hat uns dieser Winter bis jetzt...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/3asPMPPuwfM?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit einer ganzen Menge Schnee&lt;/strong&gt; hat uns dieser Winter bis jetzt beschenkt. Die Studenten in Mayerling haben schon einen Schneebischof gebaut. Und ich bin im Klausurgarten auf Tour gegangen und habe mir den Finger fast abgefroren, mit dem ich in diesem kleinen stop-motion-clip in den Schnee geschrieben habe.&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/41198756669</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/41198756669</guid><pubDate>Tue, 22 Jan 2013 16:54:00 +0100</pubDate><category>schnee</category><category>snow</category><category>psalm</category><category>bibel</category><category>stop motion</category><category>mönch</category><category>kloster</category><category>zisterzienser</category><category>heiligenkreuz</category></item><item><title>Ich will ja nicht meckern. Aber Diplomarbeit schreiben ist echt...</title><description>&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/57135255" width="400" height="224" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Ich will ja nicht meckern. Aber Diplomarbeit schreiben ist echt auch nicht nur Spaß. Also: Jahreswechsel diesmal im Off. Ab ins Arbeitsexil - nämlich zu den Zisterzienserinnen nach Marienfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das war GROSSARTIG!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. 27 Seiten weiter.&lt;br/&gt;2. Essen, beten, spazieren gehen vom Feinsten.&lt;br/&gt;3. Panorama-Feuerwerk aus Wullersdorf, Maria Roggendorf UND (!!) Oberstinkenbrunn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All das steckt in diesem kleinen clip. Viel Vergnügen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unbedingt im FULL SCREEN MODE ansehen!&lt;/p&gt;</description><link>http://paterkilian.tumblr.com/post/40338082748</link><guid>http://paterkilian.tumblr.com/post/40338082748</guid><pubDate>Sat, 12 Jan 2013 16:04:00 +0100</pubDate><category>thesis</category><category>study</category><category>Diplomarbeit</category><category>Studium</category><category>Hilfe</category><category>Neujahr</category><category>Silvester</category><category>Feuerwerk</category><category>vimeo</category></item></channel></rss>
